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Der Name „Schlossabtei von Cassan" stammt aus der französischen Revolution, vorher wurde es königliches Priorat genannt.
Das Priorat wurde auf einer römischen-Gallier-Stätte erbaut (4.Jh.v.Chr.). 1080 schenkt die einflussreiche Aristokratenfamilie Alquier aus Béziers den Mönchen eine bescheidene Kapelle und Land zum Leben. Die Mönche hatten die verfallene Kathedrale St.Nazaire, der Gemeinde Béziers, verlassen.
Unter dem ersten Abt Pierre Teudald erweiterte sich das Kloster beträchtlich. Der zweite Abt Guiraud machte es berühmt (1070 -1123). Durch Spenden der Adligen aus dieser Gegend, erhielt das Kloster in nur 10 Jahren einen grossen Ruf.
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Diese grosszügige Erbschaft ermöglichte es nun den 80 Mönchen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, sowie auf der Stelle der ersten Kapelle, eine neue Kirche und ein Klostergebäude mit Kreuzgang, Kapitelsaal, Dormitorium und Refektorium zu errichten. Am 6.Oktober 1115 wurde die neue Kirche in Anwesenheit von 6 Bischöfen und 2 Erzbischöfen eingeweiht.
Zu dieser Zeit bereicherten viele neue Reliquien die Altare, (zum Beispiel: eines der vier im Abendland bekannten Leichentücher Jesus, Reliquien der Grabeskirche und der heiligen Ma8/05/08uml;ssert. Durch die Wichtigkeit wird sie zur bevorzugten Grabesstätte der Adligen von Béziers und deren Umgebung. Die Abtei umschliesst 76 Gemeinden und hat nun ihre glorreichste Epoche.
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Das 13.Jahrhundert wird ein entscheidender Wendepunkt für die Abtei.
Ein Erlass von Papst Innocent III, der Urheber des Kreuzzuges gegen den Katharismus, unterwirft die Abtei von Cassan dem Heiligen Stuhl. Die Abtei entgeht dem Geltungsbereich der Bischöfe von Béziers. Im religiösen Bereich ist sie dem Papst in Rom unterworfen, im politischen Bereich ist sie seit 1268 Louis XIV untertan. Die Abtei erhält Ihre Wappenzeichen, die „Lilien“ und wird zur Königsabtei erhoben.
Die Plagen des 14.Jh.,wie Pest und Plünderer setzen der Abtei schwer zu. Sie wird befestigt, um die Bewohner vor den Überfällen des 100 jährigen Krieges zu schützen. 1384 leben nur noch 40 Mönche in der Abtei.
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In 1539, unter der Herrschaft des Prälaten Deodat de Beduer, wurde das Kloster ein Opfer eines ersten Brandes und 1563 zerstörten protestantische Truppen unter dem Kommando von Jacques de Crussol und Claude Caylus zum zweiten Mal das Kloster. Ein grosser Teil der Archive von Cassan und wichtige Reliquien wurden ein Opfer der Flammen. Der Untergang fing im 14.Jh. an und verschlimmerte sich in den folgenden Jahrhunderten.
In der Zweiten Hälfte des 18.Jh. baut der Prälat, das Kloster wieder auf. Alle mittelalterlichen Gebäude werden dem Erdboden gleich gemacht und im zeitgemässen Baustil von 1754 bis 1758 neu aufgebaut.
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Die Kirche bleibt gleich, ausser kleinen Änderungen an dem Schiff. Sie ist der einzige romanische Teil des Klosters, der Anfang des 12.Jh. von Sankt Guiraud errichtet wurde.
Die 5 verbleibenden Mönche wurden während der französischen Revolution vertrieben und das Kloster wird zum Nationalbesitz erhoben.
1790 kauft es Marc Antoine Thomas Merigaux, ein Anwalt aus Pezenas, im Auftrag des Prinzen „de Conti“, damit der Prinz seine Geliebte, Madame de Brimont, dort unterbringen kann.
Das Kloster wurde nun umgenannt in „Chateau de Cassan“.
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Die Klosterabtei von Cassan ist den Besuchern vom 13. April bis 2. November geöffnet.
Neue Dienstleistungen sind verfügbar :
Hochzeiten, mittelalterliches Essen, Seminare, Kongresse, Produkte vom „château“, Veranstaltungen, ( Schauspiele, Konzerte, Konferenzen, Weinkenntnis, Küche, Zauberei ...)
Dank Ihrer Unterstützung bringen wir wieder Leben in das Schloss. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Für weitere Information schauen Sie die Seite Besuche an.
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| Romanisches Kapitel |
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